Wie man den Übergang in ein Pflegeheim gut meistert


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Der Umzug in ein Pflegeheim ist ein bedeutender Schritt, der viele Emotionen hervorrufen kann – sowohl für die Senioren als auch für ihre Angehörigen. Mit der richtigen Vorbereitung und positiven Ansätzen kann dieser Übergang jedoch erfolgreich gemeistert werden. Dieser Artikel bietet Tipps, wie Senioren die neue Umgebung willkommen heißen und sich in die Gemeinschaft integrieren können.

1. Emotionale Vorbereitung auf den Umzug

Der erste Schritt für einen erfolgreichen Übergang beginnt bereits vor dem eigentlichen Umzug.

  • Offene Gespräche führen: Teilen Sie Ihre Gedanken und Sorgen mit der Familie oder Freunden. Das Gespräch hilft, Unsicherheiten zu klären und den Umzug als Chance zu sehen.
  • Die neue Umgebung kennenlernen: Besichtigen Sie das Pflegeheim vorab, lernen Sie das Personal und andere Bewohner kennen und erkunden Sie die Gemeinschaftsräume.

Tipp: Nehmen Sie an einem Tag der offenen Tür oder einem Probetag teil, um einen Eindruck vom Alltag im Pflegeheim zu bekommen.

2. Persönliches Wohlbefinden sicherstellen

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Ein neues Zuhause sollte ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit vermitteln.

  • Gestaltung des Zimmers: Bringen Sie persönliche Gegenstände mit, wie Fotos, Lieblingsbücher oder eine bekannte Decke, um das Zimmer heimisch wirken zu lassen.
  • Routinen beibehalten: Versuchen Sie, Ihre gewohnten Tagesabläufe in die neue Umgebung zu integrieren, z. B. Spaziergänge, Lesezeiten oder bestimmte Mahlzeiten.

3. Soziale Integration fördern

Die Gemeinschaft im Pflegeheim ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und kann zu neuen Freundschaften führen.

  • An Aktivitäten teilnehmen: Pflegeheime bieten oft eine Vielzahl von Programmen an, wie Bastelkurse, Tanzabende oder Spielegruppen. Nehmen Sie aktiv teil, um neue Kontakte zu knüpfen.
  • Gespräche suchen: Seien Sie offen für Gespräche mit anderen Bewohnern und dem Personal. Ein freundliches „Hallo“ ist oft der erste Schritt zu einer neuen Bekanntschaft.
  • Familienbesuche planen: Regelmäßige Besuche von Angehörigen geben Ihnen Stabilität und halten die Verbindung zu Ihrem bisherigen Leben aufrecht.

4. Unterstützung annehmen

Niemand muss den Übergang allein bewältigen. Pflegeheime bieten Unterstützung, um die Eingewöhnung zu erleichtern.

  • Einführungsgespräche: Viele Einrichtungen bieten ein Willkommensgespräch mit dem Pflegepersonal, um Ihre Bedürfnisse und Wünsche zu besprechen.
  • Mentorenprogramme: In einigen Pflegeheimen helfen langjährige Bewohner neuen Mitbewohnern, sich zurechtzufinden.
  • Psychologische Unterstützung: Wenn der Übergang emotional belastend ist, können Gespräche mit einem Berater oder Psychologen helfen.

5. Positiv in die Zukunft blicken

Ein Umzug in ein Pflegeheim ist eine Gelegenheit, neue Interessen zu entdecken und von der Gemeinschaft zu profitieren.

  • Neue Hobbys ausprobieren: Viele Pflegeheime bieten kreative oder sportliche Aktivitäten, die Sie vielleicht noch nie ausprobiert haben.
  • Gesundheit und Wohlbefinden fördern: Nutzen Sie die Angebote wie Physiotherapie, Yoga oder Spaziergänge, um körperlich und geistig fit zu bleiben.
  • Freundschaften pflegen: Beziehungen zu anderen Bewohnern können Ihr Leben bereichern und das Gefühl von Isolation reduzieren.

Der Übergang in ein Pflegeheim ist ein großer Schritt, aber mit der richtigen Einstellung, Vorbereitung und Unterstützung kann er zu einem positiven Neuanfang werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die das Pflegeheim bietet, und integrieren Sie sich aktiv in die Gemeinschaft. So können Sie nicht nur die Herausforderungen überwinden, sondern auch ein erfülltes und aktives Leben führen.

Vergleich zwischen einer gut vorbereiteten und einer improvisierten Übergangsphase

AspektGut vorbereiteter ÜbergangImprovisierter Übergang
Wahl der Einrichtung Ergebnis einer gründlichen Recherche und mehrerer Besuche. Schnelle Entscheidung ohne Berücksichtigung spezifischer Bedürfnisse.
Einbeziehung der Person Aktive Teilnahme an den Entscheidungen. Entscheidungen werden ohne Rücksprache getroffen.
Emotionale Vorbereitung Psychologische Unterstützung und Gespräche im Vorfeld. Kaum oder keine emotionale Vorbereitung.
Anpassung an die Umgebung Mit persönlichen Gegenständen und einem individuell gestalteten Raum. Neutraler, unpersönlicher Raum ohne individuelle Anpassung.
Familiäre Unterstützung Regelmäßige Besuche und Unterstützung bei der Eingewöhnung. Seltene Besuche, verstärktes Gefühl des Verlassenseins.

 

Häufig gestellte Fragen: 

1. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Umzug in ein Pflegeheim?
Der richtige Zeitpunkt hängt von den individuellen Bedürfnissen ab, z. B. wenn die häusliche Pflege nicht mehr ausreicht oder soziale Isolation eintritt.

2. Wie kann man den Übergang in ein Pflegeheim vorbereiten?
Durch sorgfältige Planung, Besuche von Einrichtungen, offene Kommunikation und das Einbeziehen der betroffenen Person in Entscheidungen.

3. Wie kann man die betroffene Person emotional unterstützen?
Regelmäßige Gespräche, das Teilen von Sorgen und Ängsten sowie die aktive Beteiligung an der Entscheidungsfindung helfen, den Übergang zu erleichtern. 

4. Welche Rolle spielt die Familie während des Übergangs?
Die Familie sollte regelmäßig zu Besuch kommen, Unterstützung bieten und eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen, um die Eingewöhnung zu erleichtern. 

5. Wie wählt man das richtige Pflegeheim aus?
Man sollte die Bedürfnisse und Wünsche der betroffenen Person berücksichtigen, verschiedene Einrichtungen besuchen und auf Aspekte wie Atmosphäre, Angebote und Betreuung achten.

6. Was kann getan werden, um das Pflegeheim persönlicher zu gestalten?
Das Mitbringen von persönlichen Gegenständen wie Fotos, Möbeln oder anderen Erinnerungsstücken kann helfen, ein vertrautes Umfeld zu schaffen. 

7. Gibt es Unterstützung für den emotionalen Übergang?
Viele Pflegeheime bieten psychologische Unterstützung oder Gesprächsgruppen an, um den Bewohnern und ihren Familien zu helfen. 

8. Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit?
Die Eingewöhnung kann je nach Person unterschiedlich lange dauern, oft zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. 

9. Was passiert, wenn der Übergang nicht wie geplant verläuft?
In solchen Fällen sollte man das Pflegepersonal um Unterstützung bitten, zusätzliche Gespräche führen oder ggf. die Einrichtung wechseln.

10. Wie kann man die sozialen Kontakte im Pflegeheim fördern?
Die Teilnahme an Gruppenaktivitäten, das Kennenlernen anderer Bewohner und das Engagement in der Gemeinschaft helfen, soziale Bindungen aufzubauen.

Seniorenheim Plus ist eine kostenlose Beratungsstelle für Familien älterer Menschen. Daher wird von Ihnen keine finanzielle Gebühr verlangt. Unsere Telefonnummer lautet: 031 528 07 15 Sie erreichen unsere Berater täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr.

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