Schweizer Checkliste: Sind Sie bereit für den Umzug in ein Pflegeheim?


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Der Umzug in ein Pflegeheim ist eine wichtige Entscheidung, die gut vorbereitet sein muss. In der Schweiz stehen zahlreiche Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung, um den Übergang zu erleichtern. Mit dieser  Checkliste  können Sie herausfinden, ob der Zeitpunkt für einen Umzug gekommen ist und welche Schritte erforderlich sind, um alles optimal zu organisieren.

1. Ist ein Pflegeheim die richtige Option?

Bevor Sie sich für ein Pflegeheim entscheiden, sollten Sie die Bedürfnisse des Seniors genau analysieren.

Pflegebedarf:

Benötigen Sie oder Ihr Angehöriger tägliche Unterstützung bei der Körperpflege, beim Essen oder bei der Mobilität?
Liegen chronische Krankheiten oder eine Demenz vor, die eine intensivere Betreuung erfordern?

Alternativen geprüft:

Haben Sie andere Optionen wie Spitex-Dienste, Tageszentren oder betreutes Wohnen in Betracht gezogen?

Tipp: Pro Senectute bietet Beratungen an, um die beste Lösung zu finden.

2. Finanzen: Können Sie sich ein Pflegeheim leisten?

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Die Kosten für ein Pflegeheim in der Schweiz können je nach Kanton und Einrichtung variieren, oft zwischen CHF 5.000 und CHF 10.000 pro Monat. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation:

Eigenes Budget:

Sind Einkommen und Ersparnisse ausreichend?

Ergänzungsleistungen (EL):

Haben Sie geprüft, ob Sie Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur AHV/IV haben?
Die Anmeldung erfolgt über die kantonalen Sozialämter.

Zusätzliche Unterstützung:

Einige Kantone bieten Subventionen für Pflegeheimplätze an.

Tipp: Lassen Sie sich von Pro Senectute oder einer kantonalen Beratungsstelle bei der Finanzierung beraten.

3. Auswahl des richtigen Pflegeheims

Regionale Nähe:

Soll das Pflegeheim in der Nähe von Familie und Freunden liegen, um Besuche zu erleichtern?

Dienstleistungen und Ausstattung:

Werden spezifische Bedürfnisse wie Demenzpflege oder Palliativversorgung angeboten?
Gibt es Freizeitaktivitäten, soziale Programme oder kulturelle Angebote?

Besichtigungen:

Vereinbaren Sie Besichtigungstermine, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.
Fragen Sie nach dem Tagesablauf, der Verpflegung und den Pflegeleistungen.

Tipp: Nutzen Sie lokale Plattformen oder Verzeichnisse, um Pflegeheime in Ihrer Region zu vergleichen.

4. Administrativen Schritte vorbereiten

Benötigte Dokumente:

Personalausweis oder Pass.
Krankenversicherungskarte.
Medizinische Unterlagen (Diagnosen, Medikamentenliste).
Finanzielle Nachweise für Ergänzungsleistungen.

Anmeldung im Pflegeheim:

Füllen Sie die Antragsformulare der Einrichtung aus.
Klären Sie die Vertragsbedingungen, einschließlich der Kündigungsfrist und der inkludierten Leistungen.

5. Praktische Vorbereitung des Umzugs

Was soll mitgenommen werden?

Persönliche Gegenstände wie Fotos, Decken oder Bücher, um das neue Zimmer gemütlich zu gestalten.
Kleidung und wichtige Hygieneartikel.

Organisation des Transports:

Planen Sie den Umzug und holen Sie sich bei Bedarf Hilfe von Familienmitgliedern oder einem Umzugsservice.

Emotionale Unterstützung:

Der Umzug kann belastend sein. Regelmäßige Gespräche und Besuche in der ersten Zeit helfen bei der Eingewöhnung.

6. Eingewöhnungsphase im Pflegeheim

Regelmäßige Besuche:

Planen Sie feste Besuchszeiten, um Ihrem Angehörigen Sicherheit und Stabilität zu geben.

Feedback geben:

Teilen Sie dem Pflegepersonal mit, ob besondere Bedürfnisse oder Wünsche bestehen.

Integration fördern:

Ermutigen Sie den Senior, an Aktivitäten teilzunehmen und neue soziale Kontakte zu knüpfen.

Vergleich zwischen einer erfolgreichen Vorbereitung und einer unzureichenden Vorbereitung auf den Umzug

AspektErfolgreiche VorbereitungUnzureichende Vorbereitung
Organisation Alle Schritte sind geplant und rechtzeitig durchgeführt. Mangelnde Planung, Risiko von Verzögerungen und Stress.
Anpassung an die neue Umgebung Übergang erleichtert durch emotionale und materielle Vorbereitung. Schwierigkeiten, sich an die Veränderung zu gewöhnen.
Einbindung der Angehörigen Die Familie nimmt aktiv teil und unterstützt die Entscheidung. Wenig oder keine Kommunikation mit der Familie.
Verwaltung der Dokumente Alle notwendigen Dokumente sind im Voraus vorbereitet. Fehlende Unterlagen oder Vorbereitung in letzter Minute.
Zufriedenheit Der Bewohner fühlt sich bereit und sicher in seinem neuen Zuhause. Gefühl von Unsicherheit oder Unzufriedenheit.

 

Mit dieser Checkliste können Sie sicherstellen, dass der Umzug in ein Pflegeheim in der Schweiz gut vorbereitet ist. Von der Analyse des Pflegebedarfs über die Finanzierung bis hin zur praktischen Organisation – jede Phase kann mit den verfügbaren Ressourcen wie Pro Senectute, Spitex und lokalen Beratungsstellen unterstützt werden.

Häufig gestellte Fragen:

1. Welche Schritte sind notwendig, um den Umzug in ein Pflegeheim vorzubereiten?
Wichtige Schritte umfassen die Bewertung der Bedürfnisse, die Recherche nach geeigneten Pflegeheimen, die Zusammenstellung der notwendigen Dokumente und die Organisation des Umzugs.

2. Welche Dokumente werden für den Umzug benötigt?
Zu den benötigten Dokumenten gehören ein gültiger Ausweis, medizinische Unterlagen, Einkommensnachweise und eine Übersicht über aktuelle Medikamente.

3. Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Besuchen Sie verschiedene Einrichtungen, vergleichen Sie die angebotenen Dienstleistungen und sprechen Sie mit dem Personal, um die beste Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen.

4. Wie kann ich mich emotional auf den Umzug vorbereiten?
Sprechen Sie mit Ihrer Familie, bringen Sie persönliche Gegenstände mit und versuchen Sie, die positiven Aspekte des Wechsels zu sehen, wie Sicherheit und neue soziale Kontakte.

5. Was passiert, wenn ich mich im Pflegeheim nicht wohl fühle?
Sprechen Sie mit dem Personal oder Ihrer Familie. Viele Pflegeheime sind bereit, individuelle Anpassungen vorzunehmen, um das Wohlbefinden der Bewohner zu verbessern.

6. Können Angehörige beim Umzug helfen?
Ja, Angehörige können beim Packen, der Organisation und der emotionalen Unterstützung eine große Hilfe sein.

7. Welche Unterstützung bietet das Pflegeheim während des Umzugs?
Die meisten Pflegeheime unterstützen bei der Eingewöhnung, stellen Ansprechpartner zur Verfügung und bieten erste Aktivitäten zur Integration an.

8. Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit im Pflegeheim?
Die Eingewöhnungszeit variiert von Person zu Person, liegt jedoch oft zwischen einigen Wochen und ein paar Monaten.

9. Was passiert, wenn der Platz im Pflegeheim begrenzt ist?
In diesem Fall können Wartelisten oder vorübergehende Alternativen wie Kurzzeitpflege in Betracht gezogen werden.

10. Wie kann man die Kosten für ein Pflegeheim planen?
Erstellen Sie ein Budget basierend auf den Pflegeheimkosten und prüfen Sie Unterstützungsoptionen wie Ergänzungsleistungen oder Versicherungen.

Seniorenheim Plus ist eine kostenlose Beratungsstelle für Familien älterer Menschen. Daher wird von Ihnen keine finanzielle Gebühr verlangt. Unsere Telefonnummer lautet: 031 528 07 15 Sie erreichen unsere Berater täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr.

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